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Werner Roger Neck, 1944 in Oberschlesien geboren, verbrachte nach der Flucht Anfang 1945 die ersten drei Jahre, die sehr prägend waren, in Tirol und kam 1947 ins Weserbergland nach Hess.-Oldendorf, wo er aufwuchs. Schon in seiner frühen Kindheit wurde er von seinem Vater, der Kirchenmaler war, zum Malen angeregt.
Nach der Schulzeit erlernte er den Beruf des Malers; diese Zeit war für seinen beruflichen Werdegang von großer Bedeutung. Materialerfahrung/-kunde, Anwendungsverfahren und das Erlernen verschiedener Maltechniken waren für sein Kunststudium 1976-1981 an der Universität Dortmund eine fruchtbare Basis, besonders für den Bereich der experimentellen Malerei.
Bevor er sich 1982 in Bünde als Kunstmaler niederließ, arbeitete er als Berater und Designer in einer Dortmunder Firma für künstlerische Produkte. 1985 übernahm der den Vorsitz des Bünder Werkkunstkreises e.V. In der nachfolgenden Zeit wurden viele Aktivitäten mit Kunstinteressierten durchgeführt: Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, sowie Malschulungen mit Erwachsenen und Kindern, u.a. auch Musik- und Literaturveranstaltungen, ferner auch die erste Kunstausstellung im Ratssaal der Stadt Bünde 1986 – ein Zeichen im Zuge der „Bürgernahen Verwaltung“ -, sowie die Austragung der Ravensberger Kulturtage im Jahre 1985 verbunden mit der Kunstausstellung „Spurensicherung – Aus der Welt der Zigarrenmacher“ in Rödinghause
n und im Dammhaus Bünde.
Neben seiner Malerei, bei der das Thema „Formen und Bewegungen in der Landschaft“ eine besondere Rolle spielt, unterrichtet er im Bereich des bildnerischen Gestaltens in seinem Atelier, an Schulen und im Ausland.
Kunst im sozialen Auftrag, Kunst auch zum Anfassen, Natur – Mensch – Kunst unter dem Gesichtspunkt der Ermutigung sind Leitmotive seines künstlerischen Schaffens..
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